Bilder des Jahres

29. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Kurz vor Silvester mein Bild des Jahres. Es ist ein bewegtes und ihr findest es hier:

Bravo Duygu

19. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Buchautorin, Presserätin und jetzt auch Preisträgerin.
Für alle, die es noch nicht wissen: Duygu Özkan aus unserem Kolleg-Jahrgang ist in Wien Journalistin des Jahres in der Kategorie Lokales geworden. Herzlichste Gratulation.

Aufblasen als Blattlinie

14. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Wieder einmal zeigt sich, dass „Österreich“ die Fakten ignoriert, und sich Geschichten selbst zimmert. Jüngstes Beispiel: Franco Foda, der seinen Vertrag bei Sturm nicht verlängert. Da titelt das Blatt ein Interview mit „Foda rechnet knallhart ab“. Dabei tut er das in den folgenden Antworten gar nicht, sondern betet sein Sprücherl runter, dass er Profi sei und den Vertrag bis Ende Mai erfüllen wolle. Eine knallharte Abrechnung sieht anders aus. Auch das Verprechen im Vorspann, alles deute darauf hin, dass Foda schon im Winter gehen werde, wird durch nichts gestützt. Aufblasen in Reinkultur.

Mit Seriosität hat das nichts mehr zu tun…

Brief aus Moskau

4. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Um 9 Uhr früh ist es stockfinster, dafür krabbeln die Autos wie Ameisen durch einen Irrgarten aus Plattenbauten vorbei ins historische Zentrum von Moskau. Vorbei am Roten Platz und dem Kreml.

Abseits der sportlichen Berichterstattung hab ich auch zwei „Briefe aus Moskau“ geschrieben, die ich euch hier lesen lassen möchte. Dazu ein Bild vom Kreml und eines von der berühmten Basilius-Kathedrale mit den Zwiebeltürmen.

Brief aus Moskau: Wo bleibt die Kälte

Also, ich bin enttäuscht. Wo ist die sibirische Kälte? Wo ist der Schnee? Gerade deswegen wollte ich doch nach Moskau. Stattdessen: grau in grau und plus zwei Grad – gleich wie in Graz. Wenigstens blitzt bei der Einreise am Moskauer Flughafen Domodedowo der alte kommunistische Charme durch.

Frauen in gestärkten hellblauen Uniformhemden kontrollieren Pass und Visum. Finstere Miene, tiefe Stimme. Ja, das Bild ist schon älter. Ihr schadenfrohes Lachen macht mir aber nichts: So eine lückenlose Reihe aus Goldzähnen sieht man schließlich auch nicht alle Tage.

Vor dem Flughafen warten zwei große Limousinen mit dunklen Scheiben – allerdings nicht auf uns Journalisten, sondern auf Sturms Ehrenpräsident Hans Fedl. Wir steigen in einen Bus. Drei- bis vierspurig geht es eine halbe Stunde locker dahin – bis zur Stadtgrenze. Wie lange die Fahrt dauert? „Das kann in Moskau keiner sagen“, sagt Frau Natalia, die Reiseleiterin, in gutem Deutsch und der ganze Bus lacht.

Kurz darauf lacht keiner mehr. Die breiten Einfallsstraßen sind verstopft. Durch einen Irrgarten aus Plattenbauten mit brüchigen Fassaden geht es im Schritttempo dahin. Natalias Monolog über die Vorzüge der U-Bahn eignet sich vorzüglich für ein Nickerchen.

Nach dem Aufwachen die gute Nachricht: Heute bekommen wir das echte Moskau zu sehen. Mit Schnee und Kälte. „Sie werden frieren“, sagt Natalia. Und weg ist die Enttäuschung.

Brief aus Moskau: Roter Platz in Weiß

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