W-W-W-Wahnsinn

28. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Hu-hu-hu-huach z-z-z-zua, der Colin Firth hat den Oscar bekommen. So weit kann man es mit Stottern also bringen. Der Film selbst hat auch den Oscar bekommen und für die beste Regie ist er auch ausgezeichnet worden. Und so nebenbei ist er kein Tschin-bumm-Blockbuster, der nur schlichte Gemüter hinterm Ofen hervor auf die roten Plüschsessel in den Lichtspielhäusern bringt. Alles Voraussetzungen also, die den Kinos klingelnde Kassen bescheren werden. Trotzdem kann man sich das Meisterwerk in Graz nicht im Original ansehen. Sonst jammern die Betreiber des Fremdsprachenkinos gern, dass keiner mehr in ihr Kino kommt.  Und jetzt finden sie es nicht der Mühe wert so einen Film zu bringen. W-W-W-Wahnsinn würde der Colin Firth sagen. Aber soll das Kino nur ordentlich ins Stottern kommen jetzt.

Wir sind Helden sind Helden

28. Februar 2011 § 2 Kommentare

Genial, die Auseinandersetzung zwischen der Bild-Werbeagentur und Judith Holofernes von Wir sind Helden.
Wunderbar wie sie mit ihrer Antwort auf die Anfrage, bei einer Bild-Kampagne mitzumachen, das System aufdeckt. Für mich ganz ganz große Medien-Kritik im besonderen Stil.
Hier ihre Antwort auf bildblog.de
Und hier ein Interview mit ihr in der taz

ICH LIEBE MICH

22. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ist das so verkehrt? Warum versteht mich keiner? Stell dir vor, liebes Tagebuch, ich liebe mich und keinen interessierts. Ich habe ja nichts angestellt. Mein Gewissen und meine mit Swarowski-Edelsteinen besetzte Weste ist so funkelnd-blütenweiß, dass sich sogar der Papst vor mir verneigen müsste.

Nur der Wolfi Fellner versteht mich ein bisserl. Der weiß, wie das ist, wenn man immer und immer wieder gemobbt wird. Nur weil wir schön und erfolgreich sind. Fesch und Fesch gesellt sich halt gern. Die anderen sind ja nur neidisch. Igitt. Vor allem der böse Wolf. Der Armin hat mich schon lang auf seiner Abschussliste.

Und die Ingrid. Die ist ja auch nicht besser. Die disst mich nur, weil meine Dauerwelle natürlicher ausschaut und die Männer mehr auf mich stehen als auf sie. Das ist das Punkterl auf dem I: Eigentlich will die eh was von mir. Die schaut mich immer so an, dass einem ganz heiß wird.

Der wankelmütigen Volksmasse ist es ja egal, woher ich mein ganzes Geld habe. Ich hab einfach gut rechnen können, liebes Beispiel. Schau her, liebes Tagebuch: a2 + a2 = Zwa Quadrat. Und weil ich so schön grinsen kann – das Grinsen ist nämlich mein Kapital.

Alle hacken immer auf mir herum, weil ich grad angeblich arbeitslos bin. Das bin ich nicht. Ich tu halt dies und jenes. Repräsentieren und so. Bissl beim Immobilien-Dings mitspekulieren. Du weißt eh was ich meine. Außerdem bereite ich mich grade auf meine vierte Karriere vor. Eigentlich bräucht ich ja eh nicht mehr arbeiten, weil mein Schnucki eh so fesch und reich ist. Aber ich will der Menschheit noch etwas Gutes tun. Mein Herz ist so großmütig und erfüllt von Nächstenliebe. Ich schau immer, dass auch meine Mitmenschen von mir profitieren. Ich bin einfach zu lieb für diese Welt.

Als Songschreiber und Sänger würd ich auch eine gute Figur machen. Brunner & Brunner können einpacken, wenn ich mit meinem Idol Hansi Hinterseer auf Tour gehe. Als Pinky and the Brain der Musikszene. Lei bärig wiad dos, liebes Tagebuch.

Und dem DJ Ötzi habe ich auch schon einen Songvorschlag geschickt. „Ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin der Karl-Heinzi mit der Freundin aus Tirol“. Das wird der Hit. Mein heiß geliebtes Elsterl ist ganz begeistert und wir basteln schon an einem Duett a la Shakira und Enrique Iglesias.

Auch als Kinderbuch-Autor könnt ich als KHG für Furore sorgen. Der Thomas Brezina wird sich noch wärmer anziehen müssen, wenn ich mit den „Die Drei $$$“ Walter, Karl-Heinz und Peter seinen faden Knickerbockern Konkurrenz mache. Dann kann mich niemand mehr aufhalten, mein liebes Tagebuch. Denn Liebe, Geld und Zärtlichkeit ist mein Rezept zur Herrlichkeit.

(Besuchs-)Zeit im Bild

21. Februar 2011 § 2 Kommentare

(Besuchs-)Zeit im Bild für 19. Journalistenkolleg

(Besuchs-)Zeit im Bild für 19. Journalistenkolleg

Das Journalistenkolleg im Fokus der ORF-Kameras.

Ab auf die Piste!

14. Februar 2011 § 4 Kommentare

Der Benni weint, aber der Rest Österreichs jubelt. Raus auf die Piste kann das Motto nur lauten und trainieren für Schladming 2013. In der Kombi sind sicher Startplätze frei. Und die ist ja echt leicht. Schuss fahren kann jeder, und die paar Bogerln für den Slalom lassen sich in zwei Jahren hinbringen, da reicht ein Idiotenhügel zum Trainieren. Unter den Herren Juri Danilotschkin, Rostyslaw Feschtschuk und Roger Vidosa aus der Ski-Großmacht Andorra (!) fallen die Matthias Christlers und Günter Baumgartners dieses Landes gar nicht auf. Huach zua, die werden diesen Bewerb aufmischen, frage nicht. Nur der Benni wird auf eine andere Kombi umsatteln müssen: Jammern und Marlies streicheln vielleicht. Oder Speckchknödel essen und Versicherungen verkaufen. Weil, wenn er auch dann noch fährt, muss er wieder weinen

Auch in Österreich gibt es Anhänger der Muslimbrüder

13. Februar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Seit dem politischen Umbruch in Ägypten sind die Muslimbrüder in aller Munde. Sie gelten als Ägyptens stärkste politische Oppositionspartei. Freilich gibt es sie nicht nur in Ägypten, sondern auch in etlichen anderen Ländern. Ihr bekanntester Zweig ist die Hamas, ihr militärischer Arm im Gaza-Streifen.
Die Muslimbrüder sind mehr als nur eine Partei. Sie betreiben Jugendclubs, Schulen, Spitäler und Moscheen. Gegründet wurden sie  1928 vom ägyptischen Schullehrer Hassan al-Banna. Sie wurden zur ersten islamischen Massenbewegung und gelten als Mutter des politischen Islam. Von Anfang förderten die Muslimbrüder die islamische Bildung und gründeten soziale Einrichtungen. Hinzu trat der gewaltsame Kampf gegen Kolonialismus und Zionismus.
Manche behaupten, es handle sich bei den Muslimbrüdern um einen Geheimbund, der den Westen zunehmend unterwandere. Betroffene, die mit diesem Vorwurf konfrontiert werden, bestreiten das vehement. Sie sprechen von einem losen Netz von Anhängern einer Gesinnung, die den Mainstream-Islam repräsentiere.
Wer sind ihre Anhänger in Österreich? Die „Wiener Zeitung“ berichtet: Unterwegs auf dem „Weg der Mitte“

Wayne Rooney schießt ManU mit Traumtor zum Derbysieg

12. Februar 2011 § Ein Kommentar

Mit 2:1 besiegte Manchester United den Stadtrivalen Manchester City. Highlight des Manchester-Derbys war das Traumtor von Wayne Rooney zum 2:1-Endstand. Nach einer Flanke von Nani erzielt Rooney mit einem sensationellen Fallrückzieher genau ins Kreuzeck den entscheidenden Treffer.

Wo bin ich?

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